2 süße Rezepte für den Weihnachtsmonat Dezember

Honigkucheneier

  • 120 g Blütenhonig (Rapshonig) mit
  • 60 g Rohrohrzucker und
  • 60 g Butter in einem Topf erhitzen bis alles karamellisiert ist
  • Je 10 g Zitronen- und Apfelsinenabrieb (von 1 - 2 Apfelsinen und 2 Zitronen), wenn der Honig etwas abgekühlt ist, unterrühren. Wer keine Zitrusfrüchte verträgt oder mag nimmt stattdessen ein Schnapsglas Rum oder Glühwein, gerne auch alkoholfrei.
  • 5 EL Milch oder Ähnliches wie Reis- oder Haferdrink hinzufügen

Währenddessen

  • 250 g Dinkelvollkornmehl mit
  • 45 g gemahlenen Mandeln oder Haselnüssen o. ä. Sämereien und
  • 1 TL Lebkuchengewürz und
  • 1 TL Ingwerpulver und
  • 1TL Weinsteinbackpulver und
  • 1 Zweifingerprise Natron vermischen

Die leicht abgekühlte Honigbuttermischung in eine Rührschüssel geben und die Mehlmischung einrühren. Danach 1 großes Ei zugeben und den Teig geschmeidig rühren.

Die Masse in eine 24er Silikonpralinenform füllen oder als Häufchen auf Backpapier geben und in den auf 180°C vorgeheizten Ofen bei Ober/Unterhitze (keine Umluft verwenden) 20 - 25 Minuten backen. Man kann die Backpralinen/-häufchen anschließend mit Kuvertüre verzieren. Die Masse lässt sich auch als Tortenboden nutzen.


Noch ein leckeres Rezept (meinen Ratsuchenden gut bekannt)

Nüssli oder auch Müsliwürfel

  • 15 g Kokosflocken
  • 15 g gemahlene Mandeln
  • 15 g Sesamsamen zusammen in einer Pfanne ohne Fett ca. 3 Minuten rösten (bis es anfängt zu duften)
  • 60 g Trockenfeigen (4 Stück) in kleine Würfel schneiden
  • 50 g Honig im Topf bei mittlerer Hitze flüssig werden lassen
  • 20 g Butter hinzufügen und mit dem Honig verschmelzen lassen
  • 30 g Dinkelflocken
  • 25 g gehackte Mandeln
  • die Feigenwürfel und
  • die geröstete Sämereien hinzufügen, unterrühren und alles leicht bräunen (ca. 3 Minuten)
  • Je ½ - 1 TL Zimt, Ingwer, Piment oder andere Gewürze unterrühren.

Die heiße Masse auf Pergamentpapier geben, zu einem flachen Viereck (etwa 1 cm hoch) ausstreichen, von allen Seiten 5 Minuten lang verdichten (d. h. z. B. mit Tortenhebern die Kanten immer wieder glattdrücken, bis keine Risse mehr erkennbar sind).

Dann 1 Stunde kaltstellen und anschließend mit einem scharfen Messer in Würfel oder Riegel schneiden.

 



Rezept des Monats  November

Rosenkohl - der Vitamin C Spender im Winter

Für die einen mmmh – für die anderen iiih - Probieren Sie ihn doch einmal auf zweierlei Art.  Ich könnte wetten, dass auch den Rosenkohlablehnern eine Zubereitungsart bestimmt schmeckt.

1. Variante

  • 200 g Rosenkohl, äußere Blätter entfernen und den kleinen Strunk kreuzweise einschneiden, in
  • 150 ml Wasser mit
  • 1 TL Gemüsebrühe und
  • 1 Msp Natron (unbedingt) und
  • 1 Prise Schwarzkümmel 15 - 18 Minuten dünsten

In der Zwischenzeit

  • 1 TL Rapsöl und
  • 1 TL Butter in einer Pfanne erhitzen
  • 1 EL Vollkornpaniermehl darin hellbraun rösten und die abgetropften Rosenköhlchen darin schwenken

 

2. Variante

  • 200 g Rosenkohl, äußere Blätter entfernen und den kleinen Strunk kreuzweise einschneiden, in
  • 150 ml Wasser mit
  • 1 TL Gemüsebrühe und
  • 1 Msp Natron (unbedingt) und
  • 1 Prise Schwarzkümmel 15- 18 Minuten dünsten, dann den Gemüsesud in eine Tasse geben

In der Zwischenzeit

  • 1 TL Rapsöl und
  • 1 TL Vollkornmehl miteinander verrühren, kurz erhitzen und den Gemüsesud schnell mit einem Schneebesen einrühren, eventuell noch etwas Wasser nachschütten und unterrühren,
  • 1 EL Sahne/Schmand*) hineinrühren und den fertigen Rosenkohl darin schwenken

* Wer es verträgt nimmt statt Sahne oder Schmand 1 EL Schmelzkäse, wer den nicht verträgt würzt den Rosenkohl mit 1 Messerspitze (Msp) Schabzigerklee, der wie Schmelzkäse riecht und ihn gut ersetzt. Probieren Sie doch einmal.


Rezept des Monats  September/Oktober

Süßkartoffel-Kürbis-Creme-Suppe

  • 1 mittelgroße Süßkartoffel (ca. 300 g) waschen, nicht schälen, in Wasser 30 Minuten gar kochen, dann kalt abschrecken und pellen

in der Zwischenzeit:

  • 1 Hokaidokürbis waschen und komplett in einem feuerfesten Gefäß mit etwas Wasser im Backofen bei 180° C Umluft ca. 20 Minuten angaren, danach vierteln und Kerne und  Fasern entfernen. Dann in kleine Stücke schneiden und in
  • 1/2 L Wasser + 1 EL Gemüsebrühe 20 Minuten weichkochen
  • 50 g rote Zwiebel (1 mittelgroße) würfeln und in
  • 1 EL heißem Rapsöl anbraten, dann zum Kürbis geben
  • 10 cm frischen Ingwer waschen (nicht schälen), fein reiben und zum Kürbis geben
  • 150 ml 100%ige Kokoscreme einrühren und 5 Minuten vor Schluß die gepellte in Stücke geschnittene Süßkartoffel dazu geben
  • 1/2 TL Salz hinzufügen und alles pürieren
  • 50 ml Kokoscreme zum Verzieren z. B. als Spirale über die Creme gießen und mit
  • Petersilie oder Basilikum garnieren

Rezept des Monats  August

Kokosfeigenaufstrich

  • 100 g getrocknete Feigen klein schneiden und in
  • 100 ml Wasser einweichen, dann
  • 1 EL Kokosraspeln in einer Pfanne ohne Fett leicht anrösten und mit
  • 1 Prise Salz und
  • 1 TL Kardamom oder Zimt und
  • 1 EL Kakao oder Carob und
  • 50 g Kokosmus  zu den Feigen geben und alles fein pürieren.

Dieser Aufstrich macht keine Probleme bei einer Fructosemalabsorption, denn er enthält auf einen Esslöffel (20g) 2,3 g Traubenzucker und 1,75 g Fruchtzucker. Wer eine Histaminintoleranz hat, nimmt besser Carob statt Kakao. Wer Kaffee liebt und verträgt, kann das Einweichwasser vorher erhitzen und 1 Tütchen Instantkaffee darin auflösen. Kokosmus gibt es in Naturkostläden oder auch in einigen Drogeriemärkten.

Wohl bekomm’s.


Rezept des Monats Juni

Nun kommt doch noch ein Spargelrezept

Gebratener Spargel mit Kartoffelkugeln und Erdbeermeerrettichsahne

  • 10 kleine runde Kartoffeln als Pellkartoffeln ca. 25 Minuten kochen, dann kalt abschrecken und pellen, mit dem Spargel in einer Pfanne goldgelb braten
  • 10 Spargelstangen schälen, für 12 Min. dämpfen, kurz abtropfen lassen, anschließend mit Kräutersalz bestreuen. Dann in
  • 1 EL Dinkelvollkornmehl wälzen
  • 1 EL Rapsöl erhitzen, die mehlierten Stangen darin von allen Seiten braunbraten

Für die Erdbeermeerrettichsahne

  • 150 g Erdbeeren waschen und dann die Blütenblätter entfernen
  • ca. 5 cm Meerrettich waschen, Schale nur leicht abschrabben und fein reiben
  • 1 – 2 EL Sahne und
  • 1 TL Apfelessig und
  • ½ TL Honig und
  • 1 Prise Salz und
  • ½ TL gekörnte Gemüsebrühe mit den Erdbeeren und dem Meerrettich zusammen pürieren/mixen.

In Dinkelmehl gewälzter und dann gebratener Spargel bekommt ein sehr nussiges Aroma. Dazu passt beratener Lachs.


Rezept des Monats Mai

Gebratene Polentascheiben

  • 50 g dicke Bohnen (TK Ware)  unaufgetaut 10 Minuten in kochendem Wasser garen
  • 1 Messerspitze Natron hinzufügen
  • 3 Lauchzwiebeln waschen, in feine Ringe schneiden
  • 3 - 5 Champignons säubern und in kleine Stücke schneiden
  • 2 EL Rapsöl erhitzen und das gesamte Gemüse darin anbraten
  • 2 EL Kapern (oder auch nicht) und
  • 1 TL Gemüsebrühe hinzufügen

währenddessen

  • 1,25 L Wasser zum Kochen bringen
  • 1 gehäuften EL Gemüsebrühe einrühren, dann
  • 250 g Maisgrieß einrieseln lassen und mit dem Schneebesen 5 Minuten während er kocht kräftig durchrühren. Kurz vor Schluss das gebratene Gemüse unterrühren. Eine Kuchenform (z. B. Rehrückenform) mit etwas Öl auspinseln, die Polenta einfüllen und mindestens 3 Stunden fest werden lassen. Dann in Scheiben schneiden und diese in
  • 1 TL Butter und 1 TL Rapsöl  3 Minten von jeder Seite braun braten.

Dazu passt eine Pflaumensoße und der vegane Wurstebrei (Rezept von letztem Monat).

 


Rezept des Monats April

Veganer Wurstebrei (2 Portionen)

  • 30 g Mungbohnen mit
  • 250 ml Wasser aufsetzen und zum Kochen bringen, dann die Hitze runterschalten
  • 1 Msp Natron zufügen und nach 20 Minuten
  • 30 g Belugalinsen hinzufügen und aufkochen lassen, Hitze wieder runterschalten, nach weiteren 20 Minuten
  • 30 g Quinoa hinzufügen, aufkochen lassen, Hitze runterschalten und nach 20 Minuten ist alles fertig
  • Nach Belieben mit Salz + Pfeffer würzen
  • 1 EL Reis- oder Hafersahne und
  • 100 ml Reis- oder Haferdrink und
  • 4 EL Aivar unterrühren

Serviervorschlag: 2 kleine Glasschälchen kalt ausspülen. Die Masse einfüllen, festdrücken und stürzen. Dazu passen gebratene Polentascheiben (Rezept des nächsten Monats).

 


Rezept des Monats März

Vollkornspaghetti mit Ingwer-Gewürzbutter (4 - 5 Portionen)

Sie sehen schon, wir sind große Ingwerfans. Besonders im Winter, da er unser Immunsystem enorm stärkt und außerdem im richtigen Verhältnis den Gerichten gute Würze gibt.

Für die Butter:

  • 20 g Ingwer schälen, fein hacken und mit den folgenden Zutaten vermengen:
  • 2 Schalottten, 2 Knoblauchzehen, 200 g weiche Butter, 1 EL Ingwerpulver, je 1 TL Korianderpulver, Cayennepfeffer, Kurkuma, je 1/2 TL Meersalz und schwarzen Pfeffer
  • 400 - 500 g Vollkornspaghetti in der Zwischenzeit leicht sprudelnd 10 Minuten garen.
  • 60 g Pinienkerne in einer Pfanne ohne Öl kurz anrösten und mit folgenden Kräutern grob hacken:
  • 3 Stiele Petersilie, 2 Stiele Minze, 1 kleiner Stiel Dill, 2 Stiele Basilikum

Die Ingwerbutter in einer Pfanne erhitzen. Nudeln, Pinienkerne und Kräuter dazu geben, gut durchschwenken und heiß servieren.

 


Rezept des Monats Februar

Dem "usseligen" Wetter die Stirn bieten!

Das macht man am Besten mit einem leckeren, das Immunsystem stärkenden Smoothie oder Lassi oder Heißgetränk z.B. mit der "Roten Ingwer"

Wenn Sie frische, ungesüßte Cranberries (kanadische Preiselbeeren) finden, dann sollten Sie zugreifen, denn die benötigen Sie, wenn Sie die "Rote Ingwa" als Smoothie zubereiten möchten. 100 g davon werden in einem Mixer oder mit dem Pürierstab zu Mus verarbeitet und mit allen folgenden Zutaten vermengt. Finden Sie keine frischen Cranberries funktioniert es als Heißgetränk auch mit 100 ml 100%igem Cranbeerysaft (den verschiedene Drogeriemärkte anbieten), wobei Sie das Getränk nur mundwarm erhitzen dürfen, weil sonst einige der guten Inhaltsstoffe zerstört werden.

Für ein 200 ml Glas benötigen Sie weiterhin:

  • 1 Zwiebel
  • 2 Teel. Honig
  • 5 cm Ingwer
  • 100 %igen Johannisbeersaft
  • evtl. 125 g probiotschen Naturjoghurt

Die Zwiebel wird geschält, quer halbiert und die unteren Rundungen etwas flach geschnitten, damit die beiden Hälften, z.B. auf einer Untertasse, stehen können. Dann wird mit einem Teelöffel aus der Mitte beider Hälften ein wenig Zwiebelfleisch herausgehoben, so dass ein kleines Loch am Boden sichtbar wird. Das herausgehobene Zwiebelfleisch wird zusammen mit den Cranberries püriert. Wer rohe Zwiebeln nicht verträgt dünstet das Zwiebelfleisch vorher kurz oder lässt es ganz weg. In die enstandenen Kuhlen wird nun jeweils 1 Teel. guter Honig gefüllt. Die Zwiebelhonigflüssigkeit entsteht nach ca. 2 - 3 Stunden und fließt dann auf die Untertasse. Je länger man wartet, desto mehr Flüssigkeit kann gewonnen werden.

Nun wird die Ingwerwurzel nicht geschält aber gut gewaschen. Dann werden 5 cm davon fein gerieben und mit der Zwiebelhonigflüs-sigkeit zum Cranberrymus oder -saft gegeben. Anschließend wird mit soviel Johannisbeersaft aufgefüllt wie Sie mögen.

Möchten Sie ein Lassi trinken, geben Sie noch ca. 125 g probiotischen Naturjoghurt hinzu. Und schon freuen sich nicht nur Ihr Immunsystem sondern auch Ihre nützlichen Darmbakterien über den willkommenen Gesundheitssegen. Es schmeckt alles ein bißchen sauer aber denken Sie daran:

"Sauer macht bekanntlich lustig".

Wer eine Fructoseunverträglichkeit hat nimmt Rapshonig und statt der Zwiebel drei Schalotten. Außerdem läßt man dann besser den Johannisbeersaft weg oder gibt 1 gestr. TL Traubenzucker hinzu.

Wohl bekomm's

Haben Sie noch Fragen oder möchten Sie einen Beratungstermin, dann melden Sie sich bitte unter der Telefonnummer 0521/173270
oder per E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.